Der Baum und die Wunschfee
|
Janina rannte so schnell sie konnte. Ah, da war er ja, der Baum. Janina schämte sich nun, wenn sie daran dachte, wie sie ihre Wut an ihm ausgelassen hatte. Rasch lief sie hin und umarmte ihn kurz. Dann sah sie sich um. Aber niemand war da! »Also hat mich doch jemand auf den Arm genommen. Wie konnte ich nur so dumm sein. Wie konnte ich nur glauben, dass da eine Fee kommen will, um mir Wünsche zu erfüllen. Na ja, nun bin ich schon mal hier, da kann ich auch noch ein kleines bisschen bleiben und nachdenken.« Janina setzte sich ins Gras und lehnte ihren Kopf an den Baum. Sie streichelte ihn und sagte: »Lieber Baum, ich hoffe, du hast mir meine Gemeinheit von gestern verziehen. Eigentlich habe ich ja nicht dich treffen wollen. Vielleicht bin ich einfach zu feige, den Leuten zu sagen, wie ich sie finde. Ich bin jedenfalls froh, dass du wieder heil bist.« Janina stutzte: »Ja, aber du bist ja wirklich heil. Und ich hatte dich gestern doch arg verletzt! Es war also doch jemand da, mit dem ich gesprochen habe und der solche Wunder machen kann. Aber - es war keine Fee. Oder doch? Schließlich kann ein ganz gewöhnlicher Mensch doch einen verletzten Baum nicht heilen.« Da hörte Janina hinter sich die ersehnte Stimme: ... |
|
Das Buch weist eine andere Gestaltung auf!
[ zurück ]